SHARC 1 HPLC-Säule
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SHARC 1 HPLC-Säule

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SIELC Technologies
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SHARC™ steht für Specific Hydrogen-bond Adsorption Resolution Column, dahinter verbirgt sich eine innovative Trennphase der Firma SIELC Technologies, bei welcher eine Auftrennung durch unterschiedlich starke Wasserstoffbrückenbindungen im Vordergrund steht.

Als mobile Phase wird ein Gemisch aus Acetonitril und Methanol eingesetzt. Da Acetonitril nahezu keine, Methanol jedoch sehr starke Wasserstoffbrückenbindungen mit der stationären SHARC-Phase ausbildet, lässt sich durch Variation der mobilen Phase ein optimales Retentionsprofil mit hoher Selektivität, Peakform, Effizienz und Geschwindigkeit für viele unterschiedliche Verbindungen einstellen.

SHARC bietet wesentliche Vorteile:

  • Geschwindigkeit: Mischungen aus Acetonitril/Methanol besitzen eine geringe Viskosität, weshalb kleinere Partikel in die Säule gepackt werden können, ohne dass der Betriebsdruck steigt. Sie erreichen dadurch, ähnlich wie die UPLC, auf herkömmlichen HPLC-Anlagen kürzere Analysezeiten mit einer kürzeren Säule und kleineren Partikeln.  

  • Löslichkeit: Methanol ist ein weit verbreitetes Lösungsmittel für organische Verbindungen und die Kombination mit Acetonitril erlaubt es, fast alle Moleküle mit hoher oder niederer Polarität aufzulösen. In dieser Mischung werden sowohl hydrophobe Verbindungen wie Tenside, Lipide und fettlösliche Vitamine als auch sehr polare Verbindungen wie Zucker, Diole, Salze von Aminosäuren oder Carbonsäuren gelöst.

  • Selektivität: Die Fähigkeit Wasserstoffbrücken zu bilden ist eine sehr spezifische Eigenschaft und hängt u.a. von der Geometrie und der Anzahl und Position der funktionellen Gruppen im Molekül ab. Recht ähnliche Verbindungen wie Isomere, Verunreinigungen oder Nebenprodukte einer Reaktion lassen sich mit SHARC effizient trennen.

  • Präparative Trennungen: Gemische aus Acetonitril und Methanol besitzen einen niedrigeren Siedepunkt und lassen sich viel einfacher verdampfen als beispielsweise Wasser. Durch die niedrige Viskosität ermöglicht SHARC gleichzeitig einen höheren Durchsatz.

  • Breiter Anwendungsbereich: Praktisch alle Moleküle, welche funktionelle Gruppen mit Sauerstoff oder Stickstoff besitzen, lassen sich mit der SHARC-Technologie effizient auftrennen. Reine Kohlenwasserstoffe zeigen hier keine Wechselwirkungen, lassen sich aber in der Regel durch herkömmliche Reversed Phase Methoden gut bearbeiten.

 

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